Wir zeigen, wie sie im Alltag gelingt
- Für Teams, die Verantwortung wirklich leben wollen.
- Für Unternehmen im Wandel.
- Und für Eigentümerinnen, die ihr Lebenswerk bewusst übergeben.
Kollegiale Führung im Unternehmen: Praxisbeispiele im Podcast
Grau ist alle Theorie. Was zählt ist die eigentliche Umsetzung in die Praxis. Wie wird kollegiale Führung tatsächlich gelebt? Wie gehen Unternehmen damit um? Was machen sie anders? Was sind die Herausforderungen?
Genau dieser Frage gehe ich in diesen Folgen unseres Podcast-Projekts Zukunftspioniere auf den Grund.
#54 Von der Familientradition zur Selbstorganisation: Wie die CIM GmbH kollegiale Führung lebt mit Friederike Kammann
Wie übergibt man ein etabliertes Unternehmen an die nächste Generation, ohne dabei in alte Muster zu verfallen? Friederike Kammann und ihre Schwester standen genau vor dieser Herausforderung, als sie die CIM GmbH – ein Softwarehaus für Lagerverwaltung – von ihren Eltern übernahmen.
In dieser Folge sprechen wir über ihren mutigen Weg: Weg von klassischen Hierarchien, hin zu mehr Selbstorganisation und kollegialer Führung.
Über das Unternehmen
CIM GmbH ist führender Anbieter von Intralogistik-Systemen. Mit unserer Lagerverwaltungssoftware PROLAG World sind wir seit 40 Jahren eines der erfolgreichsten Standardsysteme auf dem Markt. In unserem Familienunternehmen in Fürstenfeldbruck und an weiteren Standorten sind über 100 Mitarbeiter*innen aus 14 Nationen tätig, die gemeinsam eine Unternehmensstruktur mit einheitlichen Grundsätzen gestalten. Seit einigen Jahre befindet sich sich die CIM auf dem Weg, das Unternehmen in Richtung kollegialer Führung zu transformieren.
#47 Von Agilität zu kollegialer Führung: Die Transformationsreise der Seibert Group mit Joachim Seibert & Alina Hamm
Die Seibert Group GmbH hat sich 2020 auf die Reise von einem agilen Unternehmen zu einem kollegial geführten Unternehmen gemacht. Während viele Organisationen sehr klare übergeordnete Strukturen besitzen, war dies bei Seibert Media genau das Gegenteil. Und so hat Seibert Media mit externer Begleitung durch Ralf Janssen Stück für Stück Grundlagen geschaffen, wer, wie und was entscheiden darf. Im Podcast sprechen beide darüber, welche Höhen und Tiefen sie erlebt habe und wie wichtig die Rolle des Menschen in einer kollegialen Kreisorganisation ist.
In ihrem Podcast «Echt jetzt? Seibert Media denkt Agilität neu» mit zwischenzeitlich 22 Folgen reflektieren Joachim, Alina und Ralf über den Transformationsprozess.
Über das Unternehmen
Die Seibert Group beschäftigt heute 418 talentierte Leute in Deutschland und den USA. Sie entwickeln und vertreiben Software für bessere Zusammenarbeit in Teams. Seit 1996 begeistern sie ihre Kunden für Selbstorganisation, Eigenverantwortung sowie für agile Vorgehensmodelle wie Scrum, Kanban oder SAFe. Über 75 Prozent der DAX-Konzerne sowie Unternehmen aller Branchen und Größen zählen zu ihren Kunden. Auch auf eigener Unternehmensebene leben sie Agilität durch und durch. Sie sind profitabel und komplett eigenfinanziert. 2022 haben wir sie über 78 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet.
#46 Kollegiale Führung im Sozialunternehmen: Wie der Bathildisheim e.V. Selbstorganisation und Teilhabe verbindet
Der Auftrag in der Eingliederungshilfe lautet: Selbstbestimmte Teilhabe zu fördern, zu begleiten, zu unterstützen. Teilhabe statt Fürsorge, Personen- statt Einrichtungszentrierung, Selbst- statt Fremdbestimmung. Diese Werte teilt der Bathildisheim e.V. (Bad Arolsen in Nordhessen) sowohl fachlich als auch aus dem christlichen Glauben heraus. Das diakonische Sozialunternehmen nahm 1912 seine Arbeit auf und beschäftigt sich seit einigen Jahren mit der Idee von alternativen Führungsstrukturen, welche die hierarchische Ordnung aufbrechen. Wie stimmen das christliche Freiheitsversprechen und der Teilhabeauftrag zusammen mit einer Organisationsstruktur, die auf Fremdorganisation basiert? Dient eine Form der Selbstorganisation nicht viel mehr diesen Werten? Ausgehend von diesen Fragen hat sich das Bathildisheim auf den Weg gemacht, ein teilhabeorientiertes Führungs- und Organisationsmodell auf Basis der Praktiken und Werkzeuge der kollegialen Führung auszuprobieren.
Über meinen Interviewpartner
Dr. Christian Geyer ist seit fast 12 Jahren der fachliche Vorstand des Bathildisheims. Er engagiert sich darüber hinaus im BeB – Der evangelische Fachverband für Teilhabe, in diversen Beiräten und ist Lehrbeauftragter an der Hochschule Fulda. In Publikationen und Podcasts reflektiert er den Organisationsentwicklungsprozess Kollegiale Führung im Bathildisheim.
Über das Unternehmen
Der Bathildisheim e.V. ist ein diakonisches Sozialunternehmen in Nordhessen mit vielfältigen Angeboten für Menschen mit Beeinträchtigungen. Zum Unternehmen gehören die Karl-Preising-Schule, das Berufsbildungswerk Nordhessen, das Wohnen und die ambulanten Leistungen von mein weg sowie die Werkstatt für Menschen mit Behinderung. Das Ziel der rund 1.000 Mitarbeitenden ist es, regionale und wohnortnahe Unterstützung für die ca. 1.300 Klient:innen anzubieten.
#44 Kollegiale Führung bei dm: Wie der Bereich BAW Verantwortung im Team neu verteilt
Die dm-Märkte sind weit über Deutschland hinaus bekannt dafür, Dinge anders zu machen. Der Gründer Götz Werner hat das Unternehmen massgeblich geprägt. Einige kennen auch bereits Aspekte wie die dialogische Führung oder das gemeinsame Festlegen von Gehaltserhöhungen im Team-Kontext. Das Thema kollegiale Führung zu integrieren, war daher naheliegend.
Im Interview berichtet Susanne Blüml sie als Head of Learning & Organizational Development Ihre Führungsverantwortung mit den Werkzeugen der kollegialen Führung auf die Kolleginnen und Kollegen übertragen und sich so als Führungskraft selbst überflüssig gemacht hat.
Über meinen Interviewpartner
Susanne Blüml ist eine erfahrene Transformationsbegleiterin und Führungskraft mit umfassender Erfahrung in der Führungskräfteentwicklung, im Talentmanagement, im Bereich Learning & Development sowie in der mentalen Gesundheit. In ihrer langjährigen Laufbahn hat sie sowohl disziplinarische als auch fachliche Führungsaufgaben übernommen. Bei dm hat Susanne in einer Doppelrolle als Transformations-Coach und Führungskraft ihr Team in die kollegiale Führung begleitet und ihre Führungsrolle erfolgreich übergeben.
Derzeit leitet sie bei der Deutschen Gesellschaft für Personalführung (DGFP) das strategische Themengebiet „HRM der Zukunft“. In dieser Rolle entwickelt sie innovative Ansätze und Formate für ein zukunftsfähiges Personalmanagement.
Über das Unternehmen
Die Einzelhandelskette dm ist Deutschlands umsatzstärkster Drogeriemarkt mit über 46.000 Mitarbeitern. In den mehr als 2.000 dm-Märkten, die es deutschlandweit gibt, kaufen täglich bis zu zwei Millionen Kunden ein. Dm ist für eine ausgeprägte Mitarbeiterorientierung und flache Hierarchien bekannt. Seit 2003 wird bei dm die dialogische Führung praktiziert. Darüber hinaus hat dm als eines der ersten Großunternehmen in Deutschland im HR-Bereich eine Initiative zur kollegialen Führung eingeführt.
Die Arineo Podcast-Triologie: Kollegiale Führung, EOC und Verantwortungseigentum
In dieser dreiteiligen Podcast-Serie beleuchten wir die Arineo GmbH aus drei Blickwinkeln, die zusammen ein rundes Gesamtbild ergeben: Organisationsform, Eigentum und Verantwortungseigentum.
Du bekommst damit nicht einfach drei Einzelfolgen, sondern eine zusammenhängende Reise, die zeigt, wie sich kollegiale Führung in der Praxis mit tragfähigen Strukturen, klaren Entscheidungswegen und einer passenden Eigentumslogik verbindet.
Kurz zum Unternehmen: Arineo begleitet mittelständische Unternehmen in der Digitalisierung, von der Lösungswahl über Implementierung bis Betrieb und Support, mit Fokus auf Technologien von Microsoft und SAP. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Göttingen und ist international aufgestellt. In Forschungsvorhaben ist Arineo Partner des Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Episode 1. Kollegiale Kreisorganisation als Hebel für Wirksamkeit und Arbeitgeberattraktivität
Was braucht es, damit ein Unternehmen in der IT-Branche richtig attraktiv wird, und wie trägt kollegiale Führung dazu bei? Wir sprechen über den Weg hin zur kollegialen Kreisorganisation, inspiriert durch das Modell des kollegial geführten Unternehmens von Bernd Oestereich und Claudia Schröder, und darüber, was diese Struktur im Alltag ermöglicht.
Episode 2. Employee-Owned Company. Eigentum als logische Konsequenz der Organisation
Hier geht es um die Eigentumsfrage: Wie entwickelt sich ein Unternehmen zur Employee-Owned Company (EOC), und was verändert sich dadurch bei Verantwortung, Investitionen und unternehmerischem Denken? Du siehst, wie Eigentum in Mitarbeitendenhand die Kreisorganisation stärkt, weil Verantwortung und Wirkung näher zusammenrücken.
Episode 3. Verantwortungseigentum. Der betriebswirtschaftliche Case und die Klarheit am Anfang
Warum ist Verantwortungseigentum auch betriebswirtschaftlich sinnvoll, und welche Klarheit braucht es zu Beginn, damit der Prozess trägt? Arineo hat sich das Ziel gesetzt, das Unternehmen in die Hände aller Mitarbeitenden zu überführen und hat das deutlich früher erreicht als geplant. Wir beleuchten, was diesen Schritt möglich macht und welche Mechanismen das Unternehmen dafür etabliert hat.
Über meine Gäste
- Ralf Mackowiak ist Mitglied des Aufsichtsrates und Experte für Digitalisierungsstrategien und Organisationsentwicklung. Er begleitet Kunden bei der Transformation ihrer Geschäftsmodelle.
- Martin Renker ist Mitglied der Geschäftsführung mit den Schwerpunkten Personal und Organisationsentwicklung.
- Till Benecke ist Werkstudent bei Arineo mit dem Schwerpunkt Projektleitung und teilt seine Erfahrungen aus der Praxis.
#40 Von der Hierarchie zur kollegialen Führung: Wie die Heime Kriens die Pflegewelt transformieren
Im Pflegeumfeld wird oft noch klassisch-hierarchisch geführt. Zoran Nacev und die Mitarbeitenden der Heime Kriens haben sich deshalb gefragt, wie eine moderne und partizipative Führung aussehen kann. Sie zeigen, wie sie die Arbeitswelt im Pflegebereich transformieren und dabei Menschlichkeit und individuelle Freiheit in den Mittelpunkt stellen. Ein Muss für alle, die sich für moderne Organisationsentwicklung und die Zukunft der Pflege interessieren!
Über meinen Gesprächspartner
Zoran Nacev arbeitet seit 15 Jahren in den Heimen Kriens. Er wirkt im Koordinationskreis Pflege und Betreuung mit dem Schwerpunkt zu folgenden Themen: Agilität, BESA, Pflegedokumentationssystem. In den letzten vier Jahren begleitet Zoran den Prozess mit von einer hierarchisch aufgebauter Organisation zu einer kollegial geführten Organisation.
Über das Unternehmen
Heime Kriens sind eine gemeinnützige Aktiengesellschaft im Eigentum der Stadt Kriens (LU). Sie bieten (Stand 31.05.2024) 314 Bewohnerinnen und Bewohnern ein Zuhause. Die Heime Kriens AG richtet sich nach dem Menschenbild, welches die Selbstbestimmung und die Freiheit der Lebensgestaltung in den Mittelpunkt stellt. Im Jahr 2019 starteten die Heime Kriens ein Projekt mit kollegial geführten Teams und im selben Jahr haben die 450 Mitarbeitenden der Heime Kriens AG ihre Arbeitgeberin zum zweiten Mal nach 2015 als Top-Arbeitgeberin bewertet. Das Unternehmen erzielte am Swiss Arbeitgeber Award 2019 den hervorragenden 1. Platz in der Kategorie der Unternehmen mit 250 bis 999 Mitarbeitenden.
#34 oose eG: Wo das kollegial geführte Unternehmen entstand – und bis heute gelebt wird
Die oose Innovative Informatik eG bietet Beratungs-, Trainings- und Coaching-Dienstleistungen für Engineering-Unternehmen an. Die Firma zeichnet sich durch ihre Expertise in agilen Methoden, modellbasiertem Engineering und der Förderung von Innovationen in der IT aus. Sie bietet offene sowie individuell angepasste Schulungen und Workshops an, die darauf abzielen, Fachkräfte in modernen Technologien und Prozessen zu schulen. oose setzt sich auch für die Entwicklung und Verbreitung von Best Practices in der Industrie ein und beteiligt sich aktiv an Fachkonferenzen und Standardisierungsgremien. Ihre Kunden reichen von kleinen und mittelständischen Unternehmen bis hin zu großen Konzernen weltweit, wobei sie stets einen starken Fokus auf Qualität und nachhaltige Lösungen legen.
Darüber hinaus ist die oose Genossenschaft auch die Geburtsstätte des kollegial geführten Unternehmens, das im gleichnamigen Buch von Bernd Oestereich und Claudia Schröder beschrieben und dokumentiert wurde.
Tim Weilkiens ist ein Experte im Bereich des modellbasierten Systems Engineering (MBSE). Er ist Berater, Trainer, Autor, Verleger, Lehrbeauftragter und hat noch ein paar weitere Hüte im Schrank, die man auf einen MBSE-Kopf setzen kann. Zunächst fungierte er als Geschäftsführer der oose GmbH und ist seit 2014 Vorstand der oose Genossenschaft.
Sarah Schuh zog es nach ihrem Psychologiestudium in ein Unternehmen, das komplett selbstorganisiert arbeitete. Sie hat dort praktisch erleben dürfen, was New Work bedeutet und was es eigentlich braucht, damit selbstorganisierte Unternehmen wirklich gut funktionieren. Deshalb ist sie auch danach zu oose gewechselt, was ihr nach einer selbstorganisierten GmbH als ein konsequenter, nächster Schritt erschien. Sie ist von dieser Organisationsform überzeugt, da sie bereits zwei Unternehmen erlebt hat, die damit sehr erfolgreich waren.
Bei oose liegt ihr Schwerpunkt auf den Human Skills – Kommunikation, Feedback geben und nehmen, Konfliktmanagement, Moderation. Außerdem hilft sie, bei Teamentwicklungsprozessen ein Miteinander ohne Silos – geprägt von Offenheit, Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung – zu entwickeln und zu fördern.
#33 Wie mindmatters kollegiale Führung und agile Produktentwicklung vereint
mindmatters unterstützt etablierte Unternehmen und Start-ups dabei, die Chancen der digitalen Transformation zu nutzen. Gemeinsam entdecken sie mit ihren Kunden Potenziale, entwickeln digitale Produkte oder digitalisieren Geschäftsprozesse, sowohl von Anfang an als auch zur Unterstützung bereits bestehender Teams.
Als erfahrener Partner und Coach schaffen sie abteilungsübergreifend Orientierung und geteilte Sicht auf die Zielsetzungen. Konsequent agiles Vorgehen ermöglicht einen einfachen Einstieg sowie flexibles Reagieren auf dem Weg. Dabei bleiben sie immer nah am Nutzer, um frühzeitig Wert zu schaffen und damit Kosten, Zeit und Risiko überschaubar zu halten.
Sie sind ein 25-köpfiges Team mit der Ambition zu wachsen, den Großteil davon bilden ihre Softwareentwickler/innen. Sie arbeiten interdisziplinär in unterschiedlich großen Konstellationen. Sie bieten ihren Kunden Expertise aus den Bereichen Softwareentwicklung, Agile Coaching, UX Design und Product Coaching.
mindmatters ist seit fünf Jahren in der Transition zu einem Mitarbeiter:innen geführten Unternehmen und orientiert sich dabei an der Agilen Organisationsentwicklung und den Ideen des kollegial geführten Unternehmens von Claudia Schröder und Bernd Oestereich. Während sie In Hamburg und Berlin noch ein Büro unterhalten, erfolgt die Zusammenarbeit zwischenzeitlich überwiegend remote.
Frank ist Gründer und einer der Inhaber von mindmatters. Die Arbeit so zu organisieren, dass die direkte Wertschöpfung im Mittelpunkt steht, liegt ihm sehr am Herzen. In den Projekten unterstützt er Kunden dabei, wie sie selbstorganisierte Produktentwicklungsteams so steuern können, dass Produkte entstehen, die benutzt werden.
In ihren Softwareprojekten übernimmt Thomas als Team- und agile Coach die Rolle des Prozessbegleiters. Er ist damit der Experte, wenn es darum geht, was ein Team benötigt, um selbstorganisiert Software zu entwickeln.
Thomas und Frank unterstützen mindmatters als Lernbegleiter für die kollegiale Führung.
#09 Wie die Netstream AG vom IT-Pionier zur agil lernenden Organisation
wurde
Alles begann 1998 mit dem Wunsch nach einem eigenen Highspeed-Internetanschluss. Alexis Caceda und seine Freunde Dominik Breitenmoser und Reto Kasser machten das Unmögliche möglich und gründeten kurzerhand die Netstream AG. Was als kleines Projekt begann, entwickelte sich schnell zu einem etablierten Anbieter – unter anderem mit der TV-Lösung für Sunrise. Ein cleverer Coup, wie das Sponsoring des FC Zürich, brachte zusätzlichen Schub und wachsende Bekanntheit. Doch mit dem Wachstum kamen auch Herausforderungen.
2015 war klar: Es braucht Veränderung. Alexis erzählt, warum die gängigen Ansätze nicht zu ihnen passten, wie die Zusammenarbeit mit me&me entstand und welche Rolle seine eigene persönliche Entwicklung dabei spielte. Der Wandel zur agil lernenden Organisation (ALO) war kein einfacher Prozess – aber ein notwendiger, um die Vision zu leben: „Stell dir vor, dass Menschen im Einklang mit Technologie und Natur gemeinsam erfüllt leben.“
Über meinen Gesprächspartner
Alexis Caceda ist Mitgründer und CEO der Netstream AG. Mit seinem Pioniergeist hat er die Entwicklung des Unternehmens seit 1998 geprägt und führt es heute als agil lernende Organisation. Für Alexis ist klar: Eine erfolgreiche Transformation beginnt bei der persönlichen Weiterentwicklung – ein Thema, das ihn bis heute fasziniert und antreibt.
Über das Unternehmen
Die Netstream AG wurde 1998 gegründet und besteht heute aus rund 40 Mitarbeitenden. Das Unternehmen bietet massgeschneiderte IT-Lösungen in den Bereichen Cloud und Streaming und punktet dabei mit seinen firmeneigenen, hochsicheren Data Centern und einer hochverfügbaren Signalaufbereitung in der Schweiz. Seit 2019 entwickelt sich die Netstream AG – begleitet durch me&me – zu einer agil lernenden Organisation (ALO), in der die Vision: «Stell dir vor, dass Menschen im Einklang mit Technologie und Natur gemeinsam erfüllt leben.» im Zentrum ihres Handelns steht.
#3 Wie Leandra Moser die Transformation der Netstream AG zum kollegial geführten Unternehmen ermöglichte
Leandra Moser stiess Ende 2015 als HR Leiterin zur Netstream AG. Schnell erkannte sie, dass die bestehenden Herausforderungen wie z.B. eine hohe Fluktuationsrate, der hohe Stand von Kurzzeitabsenzen, lange und träge Entscheidungswege und die allgemeine Unzufriedenheit der Mitarbeitenden durch Einzelmassnahmen nicht gelöst werden können.
Für sie war klar, dass dies nur durch eine weiterreichende Veränderung der Unternehmens- und Führungskultur ermöglicht werden kann. Durch den Vertrauensaufbau von der Geschäftsleitung und den Inhabern gelangt es ihr, diese Stück für Stück an diese Themen heranzuführen. 2017 kam der Stein dann ins Rollen, als sie dem CEO Alexis Caceda vorschlug, an einer tiefgreifenden persönlichen Weiterentwicklung teilzunehmen. Hierdurch lernten sich auch die drei Inhaber nach 20-jähriger Zusammenarbeit neu kennen und erarbeiteten auf dieser Basis 2018 eine kraftvolle Vision und Mission.
Mit dieser war der Grundstein für die Transformation zum kollegial geführten Unternehmen gelegt: Den Inhabern wurde bewusst, dass die bisherigen hierarchischen Führungsstrukturen nicht die notwendige Anpassungsfähigkeit und Robustheit aufwiesen, um auf dem schnelllebigen IT-Markt bestehen zu können. In einem ersten Zwischenschritt erfolgte die Neuorganisation der damaligen Geschäftsleitung, die sich sehr stark an den Prinzipien des kollegial geführten Unternehmens orientierte. So konnten notwendige Entscheidungen getroffen werden, um die Netstream auf die bevorstehende Transformation vorzubereiten. Nach und nach erfolgte dann der Aufbau der agil-lernenden Organisation Netstream, die sich an den Prinzipien des kollegial geführten Unternehmens orientiert.
Über meine Interviewpartnerin
Leandra Moser ist überzeugt, dass klassische Führungsmodelle nicht zukunftsfähig sind. Ihre Mission als HR-Leiterin: kulturelle Veränderungen von innen heraus gestalten und Menschen sowie Organisationen in Transformationsprozessen begleiten. 2021 verliess sie die Netstream AG, um die Pro Juventute in ihrer Entwicklung zur kollegial geführten Organisation als Verantwortliche für HR und Organisationsentwicklung zu unterstützen.
Über das Unternehmen
Die Netstream AG wurde 1998 gegründet und besteht aus rund 40 Mitarbeitenden. Das Unternehmen bietet massgeschneiderte IT-Lösungen in den Bereichen Cloud und Streaming und punktet dabei mit seinen firmeneigenen, hochsicheren Data Centern und einer hochverfügbaren Signalaufbereitung in der Schweiz. Seit 2019 entwickelt sich die Netstream AG – begleitet durch me&me – zu einer agil lernenden Organisation (ALO), in der die Vision: «Stell dir vor, dass Menschen im Einklang mit Technologie und Natur gemeinsam erfüllt leben.» im Zentrum ihres Handelns steht.